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Gespräche bei Demenz und Alzheimer – Jo Eckardt

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Inhalt

Dies Buch dient zur Information und Hilfe für Angehörige für eine gute kommunikation mit an Demenz und Alzheimer Erkrankten, Ärzten und Pflegepersonal. Es wurde in Zusammenarbeit mit der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft e.V. herausgebracht.

Die Heilpraktikerin, Psychotherapeutin und Sozialarbeiterin Jo Eckardt führt im Buch aus, welche besonderen Einschränkungen und Schwierigkeiten die Erkrankung den Betroffenen bereitet, und wie Angehörige damit umgehen können. Das Thema der Kommunikation ist ein ganz großer Bereich bei der Betreuung von Demenzerkrankten. Aber nicht nur den Erkrankten gegenüber. Als Angehöriger wird man mit der Zeit immer mehr zum Sprachrohr gegenüber Ärzten, Pflegekräften, der Krankenkasse, Institutionen und sonstigen Mitmenschen.

Das Buch bietet Beispiele fürs Miteinanderreden im täglichen Leben. Es bietet Grundlagenwissen über die Krankheit und vor allem die Auswirkung auf die Kommunikation. Mit Fragebögen und Checklisten für individuell angepasste Gespräche bietet es eine Stütze für die Angehörigen. Am Ende findet sich ein Service Teil mit wertvollen Hinweisen zu Anlaufstellen und Informationsangeboten.

Meine Meinung

Das Thema Kommunikation ist ein ganz großer Bereich, wenn es um die Pflege von Demenzerkrankten geht. Das Buch war für mich thematisch eher eine Auffrischung als etwas Neues, was jedoch daran liegt, dass ich über Jahre meine Oma pflegte und in der Zeit mich intensiv mit dem Thema Pflege von Demenzekrankten befasste. Der Einstieg des Buches in die Thematik ist mir zu „gering“. Die wichtigsten Dinge werden erklärt – ohne Frage – aber ich würde jedem dennoch vorab weitere Lektüre empfehlen, wie beispielsweise dies Buch hier. Als Vertiefung für die gezielte Kommunikation – vor allem Gegenüber Dritten – ist dieses Buch hier, das im Duden Verlag erschien, eine schöne Ergänzung, die vor allem für das immer wieder nachschlagen sehr gut geeignet ist.

Besonders gefallen haben mir die Beispielpersonen, von denen aus Alltagsszenen und Problemen berichtet wurden. Die Beispiele sind sehr nah an der Realität und vermutlich findet jeder Pflegende einer Demenzerkrankten Person seinen Angehörigen in der einen oder anderen Geschichte wieder.

Das Buch hilft beim Verinnerlichen der Kommunikationsregeln, denn für an Demenz Erkrankte gibt es wirklich wichtige Kommunikations-Aspekte, die einem das Leben im Umgang miteinander sehr erleichtern. Das Buch greift Probleme auf und bietet verschiedene Lösungsansätze.

Das Buch hilft Angehörigen und Pflegenden sich selbst einen Weg zu erarbeiten, um den Umgang miteinander harmonischer und gegenüber Institutionen erfolgreicher zu machen. Ich empfand es beim Lesen als Hilfe im Umgang und glaube viele der Tipps darin wären bei meiner Oma sehr gut einsetzbar gewesen.

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