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Das Faultier-Prinzip – Anke Elisabeth Ballmann

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Inhalt

Dies Buch befasst sich damit, wie Kinder in ihrem Lebenstempo gelassen und frei ihre Fähigkeiten entwickeln und die Welt für sich entdecken. Es geht darum aus dem Leistungsdruck herauszukommen.

Lernen und Leben ohne Leistungsdruck, das wünschen sich doch alle Eltern für ihre Kinder. Dies Buch soll helfen zu verstehen, wie Kinder auf sanfte Weise gefördert werden können. Es soll helfen zu verstehen, wie man fördert ohne zu überfordern und wie man Kinder stark für die Anforderungen des Lebens zu macht. Lernen sollte mit Neugier, Humor, Freude und unerschütterlichem Glauben an sich selbst das Zentrum bilden. Dabei hilft Frieda das liebenswerte Faultier, welches für Gelassenheit, Geschicklichkeit und Intelligenz steht. Es zeigt wie einfach und schön die Welt für Eltern und Kinder sein kann.

Meine Meinung

Die Autorin sitzt in ihrem Büro als plötzlich ein Faultier an ihrer Lampe rumhängt. Sie traut ihren Augen nicht und als das Faultier auch noch mit ihr spricht, denkt sie, sie wäre verrückt geworden. Doch aus den Gesprächen mit Frieda – so heißt das Faultier – nimmt die Autorin sehr viel mit. Frieda hinterfragt das Verhalten der Menschen, so dass die Autorin selbst diese hinterfragt. Frieda berichtet von anderen „Wegen“ und die Autorin findet so einen offeren Blick für den Irrsinn des menschlichen Lebens. Warum muss es so viel Leistungsdruck geben, wieso wird so viel verglichen, wie irrsinnig ist das heutige Bildungssystem, wo ist der Blick auf die Kinder und ihre freie Entwicklung?

Das Buch ist einfach geschrieben und man kann den Gedankengängen der Autorin und des Faultiers gut folgen. Mich persönlich allerdings nervt Frieda. Die Zwiegespräche mögen viele Leser sicherlich für ansprechend halten, weil es locker und interessant ist, für mich ist es allerdings viel zu viel drumrum. Ich bin ein Kopfmensch, der gern die reinen Fakten sich zuführt. Ohne Zwiegespräch mit dem Faultier, wäre für mich das Buch ausreichend. Allerdings ist es als Überträger des Grundgedankens durchaus gut gewählt und sicherlich für die meisten Leser genau das was dem Buch die Lockerheit gibt.

Das Buch gefällt mir ansonsten vom Grundgedanken sehr gut und es lässt einen nachdenken, ob man denn immer auf dem richtigen Weg ist und ob ein Umdenken nicht vielleicht ratsam ist.

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