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Purpurstaub Magie – Jana Paradigi

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Inhalt

Serafina Nightingale ist mit ihren Eltern vom Land in die Stadt gezogen. Sie zogen zu Serafinas Oma ins Haus, welche im Sterben liegt. Serafina verehrt und liebt ihre Oma über alles. Sie hat ihr immer Geschichten über das Land Pipinea erzählt. Dort leben Feen, Kobolde, Wupfel, Spiegelfalter und viele weitere fantastische Wesen. Für Serafina ist es schwer ihre Oma zu verlieren und dazu kommt sie in dieser neuen Stadt so gar nicht an. Sie findet keine Freunde, wird eher ausgelacht und zweifelt an sich selbst. Als ihre Oma dann auch noch stirbt, ist sie vollends durch den Wind und will versuchen mit Hilfe der Magie der Feenkönigin Tula ihre Oma zurückzuholen. Doch es kommt alles anders. Serafina wird in eine Fee verwandelt und findet sich in Pipinea wieder, doch die Feenkönigin wurde entführt und dem Land droht ein großes Unheil. Dunkle Mächte streben nach der Macht. Und in all diesem Chaos muss Serafina zu sich selbst finden, denn nur so kann sie Pipinea retten.

Meine Meinung

Das Buch hat die Zielgruppe 10 bis 12 Jahre. Nun bin ich deutlich über selbiger und doch habe ich das Buch in nur einem Tag durchgelesen und hatte viel Freude damit. Aus Erwachsenensicht gab es hier und da ein paar – nun sagen wir es so – zu schnelle Lösungen für so manches Problem. Die Flucht bei den Kobolden – das ging zuletzt zu einfach. Die zwiespältigen Gefühle für den Haupt-Wupfel, da wäre mehr drin, aber dann wäre die Altersangabe vermutlich eine andere. 🙂

Doch insgesamt ist die Geschichte in sich stimmig und man bleibt einfach neugierig. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Und dass Serafina anfangs mit Gott hadert und am Ende zu sich selbst findet und versteht, dass alles irgendwie einen Sinn hat, den man nicht immer verstehen muss, fand ich hervorragend. Alles fügt sich am Ende irgendwie, auch wenn es hier und da weh tut, aber das ist in Ordnung. Und zu sich selbst finden ist das Wichtigste überhaupt.

Die Charaktere hat man schnell gern, vor allem den Beo Pampusch. Und das sage ich nicht nur, weil wir als ich klein war, selbst für einige Zeit einen Beo besaßen. Er ist einfach lustig. Der Running-Gag mit seiner Vielfräßigkeit kommt gut und wurde nicht übertrieben.

Die Bösewichte sind nicht zu gruselig, aber die von ihnen ausgehende Gefahr ist allgegenwärtig. Manche Begegnungen lassen einen grübeln und die Auflösungen sind logisch und stimmig.

Die Geschichte gefiel mir wirklich, das Land wurde gut umzeichnet, die Figuren gut dargestellt und auch wenn die Gefühlswelt von Serafina einem als Erwachsener manchmal zu platt vorkam, denke ich trifft es genau den Nerv bei der Zielgruppe. Ich zumindest würde mich über eine Fortsetzung freuen. Die Geschichte hat viel Potential und die Autorin definitiv Fantasie und Talent.

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