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Tuso – Hanna Schott

Inhalt

Tusos Geschichte wurde bereits in dem Buch Steppenkinder angeschnitten. Tuso ist ca. vier Jahre alt als sein Bruder und er von der Tante abhauen, weil diese sie nicht gut behandelt. Sie wandern los, hinfort von dem kleinen Dorf am Fuße des Kilimandscharo. Doch bereits am nächsten Tag verliert Tuso seinen großen Bruder im Gewimmel und ist allein am Busbahnhof. Mit vier Jahren wird er zum Straßenkind und schlägt sich durch. Jahrelang ist er in Tansania unterwegs.

Die Autorin hat ihn kennen gelernt und seine Geschichte aufgeschrieben. Sie berichtet nicht nur von seiner Odyssee, sondern auch von seinem jetztigen Leben – jenseits aller Klischees.

Meine Meinung

Das Buch ist ein Kinderbuch mit – wie ich finde – erstmal harter Kost. Es wird für das Alter ab 6 Jahren empfohlen. Die Sprache ist einfach gehalten, was den Inhalt umso heftiger für einen Erwachsenen macht, denn der Erwachsene hat einfach viel mehr Weitblick hinter dem Text, welcher Kindern noch fehlt. Die Zeichnungen sind ein ganz eigener Stil und ich mag sie gern.

Tusos Leben ist unglaublich. Mit vier Jahren bereits allein für sich sorgen zu müssen – einfach unglaublich – ein anderes Wort fällt mir dazu nicht ein. Doch für Tuso geht es gut aus. Er trifft auf Angelika – Mama Massai – und das Leben nimmt für ihn eine Wendung. Ich freue mich darauf eines Tages dies Buch meinen Kindern vorzulesen. Es wird ein guter Einstick für etwas schwerere Thematik mit ihnen sein.

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