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Talitha – Carolin Philipps

Inhalt

Talitha und ihre Familie leben in Syrien in einem großen Haus in Damaskus. Ihnen geht es gut. Ihr Vater ist Arzt und auch ihre Mutter arbeitet. Sie und ihre beiden Brüder gehen auf eine Privatschule und das Leben ist toll. Doch dann erreicht der Bürgerkrieg sie. Zunächst stirbt ihre geliebte Oma und ihr Opa verschwindet. ihre Cousins sterben und zuletzt reißt eine Autobombe ihren Bruder Simon aus dem Leben. Simon hatte Fotos von einem Freund an ausländische Zeitungen geschickt und Talitha übernimmt diese Aufgabe nun heimlich. Doch der Geheimdienst kommt dahinter und verhaftet sie. Sie wird verhört und nur dank eines Freundes ihres Vaters kommt sie frei. Er tarnt ihre Freilassung als Tod und sie muss sich versteckt halten. Damit ist für ihre Familie klar, dass sie alle fliegen müssen. Sie machen sich auf den Weg. Sie fliehen übers Meer und nehmen die Balkanroute nach Europa und zwischendrin verlieren sie einander.

Meine Meinung

Ein sehr eindrucksvolles Buch. Talitha schreibt in ihrem Tagebuch alles was sie bewegt. Die Erfahrungen von dem Leben, von dem Verhör, wie sie nur knapp der Vergewaltigung entging, von ihren Eindrücken auf der Flucht, vom Leid, von allem. Das Buch sollte Pflichtlektüre werden, so wie auch das Tagebuch von Anne Frank eine Pflichtlektüre ist. Die Menschen flüchten nicht aus Spaß. Sie erleben viel Leid. Sie wollen keine Flüchtlinge sein, niemand will das sein. Sie haben keine Wahl. Und dies Tagebuch von Talitha zeigt deutlich wie es ist.

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