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Ich bin Malala: Das Mädchen, das die Taliban erschießen wollten, weil es für das Recht auf Bildung kämpft – Malala Yousafzai

Inhalt

Am 9. Oktober 2012 wird auf ihrem Schulweg dreimal auf Malala geschossen. Eine Kugel tritt nah an ihrem linken Auge ein und bleibt in ihrem Schulterblatt stecken. Die damals Fünfzehnjährige hatte sich den Taliban widersetzt und forderte öffentlich das Recht auf Bildung für Frauen ein. Sie überlebt dieses Attentat und statt zu schweigen wird ihre Stimme für das Recht auf Bildung für alle Kinder noch lauter.

Meine Meinung

Das Buch beschreibt sehr eindrücklich das Leben in Pakistan im Swat Tal, wo Malala aufgewachsen ist. Es wird die gesamte politische Lage und alle Veränderungen der letzten Jahrzehnte aufgezeigt. Die politischen Erläuterungen der Machtverschiebungen sind teils etwas langatmig, aber durchaus interessant, um ein Gesamtbild des Landes und der Strömungen zu erhalten. Das Buch gibt einen Einblick in ein Leben, das sich unsereins kaum vorstellen kann.

Ich kannte Malala vor dem Buch nicht. Ich bekam damals vom Attentat nichts mit. Sie sprach vor der UN. Sie wurde von Barack Obama zum Gespräch gebeten. Sie bekam den Friedensnobelpreis. Sie setzt sich auch heute noch für die Bildung aller Menschen ein. Eine faszinierende Persönlichkeit.

Das Buch zu lesen, war wie erwähnt, manchmal etwas langatmig, aber es lohnt sich. Um das Attentat selbst geht es nur gegen Ende des Buches ein wenig. Um ihr Leben in England fast gar nicht. Es dreht sich fast nur um Politik von Pakistan, dem Leben mit der Bedrohung durch die Taliban und wie Malala und ihr Vater versuchten dennoch etwas bedeutsames zu tun – nämlich für ihre Rechte einzustehen.

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Ein Kommentar zu Ich bin Malala: Das Mädchen, das die Taliban erschießen wollten, weil es für das Recht auf Bildung kämpft – Malala Yousafzai

  • Lasst sie fliegen – Ziauddin Yousafzai  schreibt:

    […] für die Gleichberechtigung weltweit, denn seine Tochter erlangte weltweite Berühmtheit nachdem die Taliban versuchten sie zu ermorden und glücklicherweise sie gerettet werden […]

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