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Amazonaskind – Sueli Menezes

Inhalt:

Sueli Menezes wurde im brasilianischen Dschungel, direkt am Amazonas, geboren. Von ihrer Mutter ausgesetzt, wächst sie bei einer fremden Familie auf. Es ist jedoch davon auszugehen, dass ihr Vater wirklich ihr Vater ist. Ihre Kindheit wurde geprägt von den Gefahren des tropischen Regenwaldes. Ihre Liebe zum Dschungel verdankt sie ihrem Großvater, der sie mit Liebe und Geduld viel lehrte und versuchte sie vor der Brutalität des Vaters zu schützen. Selbiger misshandelte und herrschte wie ein Tyrann über die Familie. Ein französischer Ingenieur beobachtete eines Tages eine solche Misshandlung und bot Sueli an, mit ihm in die Großstadt Manaus zu ziehen. Dadurch nahm Suelis Leben eine Wendung. Sie ging zur Schule, hatte eine “Vaterfigur” in dem Franzosen gefunden. Doch dann kam er eines Tages von einer Europareise nicht mehr zurück. Das Schicksal schlug Sueli mehrfach dramatisch, doch sie überstand alles und kam dann durch die Liebe eines Mannes sogar nach Österreich.

Meine Meinung:

Das Buch ist flüssig geschrieben. Suelis Leben ist wahrlich kein einfaches gewesen, doch war es neben viel Schmerz auch immer wieder von viel Glück geprägt. Es ist kaum zu glauben, was sie alles erlebte. Vergewaltigung, Verlust des Sohnes, Verlust des zweiten Sohnes, Misshandlungen, Herabwürdigungen, erfolgreiche Tänzerin und ein Leben in Österreich, wo sie auch noch eine gescheiterte Ehe verzeichnen musste.

Doch trotz all dieser Dinge, scheint sie fröhlich zu sein. Ein lebenslustiger Mensch mit einer wahnsinnig vielseitigen Lebensgeschichte.

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