Unterhaltungsliteratur

Reizklima – Silke Knäpper

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„Reizklima“ ist kein Buch, das mit großen Dramen oder ständig neuen Wendungen arbeitet. Stattdessen lebt die Geschichte von ihren Figuren und dem Alltag in einer Rehaklinik. Gerade dieser Aspekt hat mir besonders gut gefallen, denn das Zusammenleben der unterschiedlichen Menschen wirkte auf mich sehr authentisch und glaubwürdig dargestellt. Manche Figuren erinnerten mich an Personen, die ich in meinem Reha-Aufenthalt 2005 kennenlernte.

Über weite Strecken verläuft die Handlung eher ruhig und unaufgeregt. Dennoch wurde es für mich nie langweilig, weil die Beziehungen und Verflechtungen zwischen den Figuren interessant aufgebaut sind. Nach und nach ergeben sich Verbindungen, die dem Roman zusätzliche Tiefe verleihen.

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Besonders überrascht hat mich das Ende, mit dem ich so nicht gerechnet hätte. Es rundet die Geschichte gelungen ab und sorgt dafür, dass das Buch noch eine Weile nachwirkt. Nichts vorher deutete in dem Buch wirklich auf diese Art Ende hin.

Wer actionreiche Spannung sucht, wird hier nicht fündig. Wer jedoch gern Figuren begleitet und Interesse an zwischenmenschlichen Dynamiken hat, findet in „Reizklima“ einen ruhigen, aber dennoch fesselnden Roman.

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Autor

42 Jahre, verheiratet, Zwillingsmama, Hannoveranerin und begeisterte Leseratte.

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