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K-Kidnapped – Chelsea Chain

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Inhalt:

Kick Lannigan wurde als Sechsjährige entführt. 5 Jahre lebte sie bei ihren Entführern und wurde dann befreit. Ganz Amerika hatte ihre Befreiung verfolgt.

Heute ist Kick 21 Jahre alt. Sie ist geübt in Kampfsportarten und ebenso auf dem Schießplatz. Sie baute sich ein Leben auf, in welchem sie sich sicher fühlte. Doch dann taucht John Bishop ungebeten in ihrer Wohnung auf. Er spürt vermisste Kinder auf und ist überzeugt davon, dass Kick in seinem aktuellen Fall helfen kann. Ein Nein als Antwort akzeptiert er nciht.

Für Kick beginnt eine dunkle Reise in ihre eigene dunkle Vergangenheit, denn nur so kann sie die Kinder retten. Eine Reise, die tödliche Gefahren birgt, beginnt….

Meine Meinung:

Kick wurde entführt, Kick wurde befreit, Kick hat einen Knacks davon wegbekommen, weswegen sie nun mit fit halten, Kampfsport und Schießkünsten sich scheinbare Stärke aneignete. Sie war Amerikas beliebtestes Pädophilen-Filmsternchen und hat in ihrer Entführungszeit viele schlimme Dinge erlebt. Nun sind viele Jahre vergangen und es verschwanden erneut ein paar Kinder. Es gibt Parallelen zu Kicks Entführung und so wird sie von John Bishop aufgesucht, damit sie hilft.

An sich eine nette Grundstory. Die Idee dahinter finde ich erstmal gut. Doch bekam ich keinerlei Zugang zu den Charakteren des Buches. Mir erschien vor allem Kick als so künstlich dargestellt, dass mir sämtliche Glaubhaftigkeit an ihr als Mensch verloren ging. Zwanghaft auf die Waffen und die Sicherheit fixiert, übertreibt die Autorin es meiner Meinung in der Darstellung Kicks. Andere Charaktere bekommen auch keinen Tiefgang. Man jagt durch die Geschichte, die an sich wirklich nicht schlecht aufgebaut ist, doch ohne echten Bezug.

All zu oft erschien es mir zu Klischeehaft.

Die Sprache des Buches ist einfach und gut. Man liest flott, ohne Stolpersteine. Da gibt es nichts dran zu meckern. Die Geschichte ist streckenweise auch spannend, doch viel zu konstruiert.

Für eine Verfilmung wäre das Buch garantiert geeignet, wenn Kick ein wenig zurückgeschraubt wird. Dann hätte es etwas von nettem Popcorn-Kino.Abend. Als Buch für mich jedoch nur ein mittelmäßiges Lesevergnügen.

— Zurück —

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