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Fionrirs Reise – Andreas Arnold

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Inhalt

Fionrir ist ein junger Drache, der sich auf seinen siebten Geburtstag freut. Der 7. Geburtstag ist für Drachen nämlich etwas ganz Besonderes. Er wird danach in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen. Kein Jungdrache weiß, wie das genaue Ritual am Geburtstag aussieht, sie wissen nur, dass sie ein ganz besonderes Geschenk erhalten. Fionrir freut sich sehr drauf, doch als er es erhält, ist er schockiert und muss sich entscheiden.

Fionrirs Reise ist der erste Band der mehrteiligen Serie rund um den jungen Drachen. Die Buchreihe richtet sich an Kinder zwischen 8 und 12 Jahren.

Meine Meinung

Fionrir ist ein sympathischer junger Drache. Der Autor arbeitet seine Persönlichkeit im Laufe des Buches sehr gut heraus. Der Beginn der Geschichte fesselte mich sehr flott. Dann gab es für mich einen starken Abfall der Spannung, wo ich mich fragte, ob ich weiterlesen soll. Doch schon zwei Kapitel weiter fing sich die Geschichte wieder und ab da hatte mich die Story endgültig in den Bann gezogen. Bei der Beurteilung des Buches muss ich berücksichtigen, dass ich eigentlich gar nicht die Zielgruppe bin. Der Schreibstil war mir teils zu einfach gehalten. Mancher Geschichtsfaden sehr kurzgehalten und zu wenig ausgearbeitet, jedoch für Kinder ist das genau richtig. Sie brauchen nicht so viel „Blabla“ drumrum, wie ich alte Frau, die gern tiefer hinein in die Geschichte taucht. Für Kinder darf es auch gern Schlag auf Schlag zugehen. Und genau das passiert in diesem drachenmäßigem Roadtrip. Jedes Kapitel bietet neue Erlebnisse, neue Spannung und wirft auch gern mal neue Fragen auf.

ACHTUNG SPOILER WARNUNG!!!!

Der Inhalt der Geschichte lässt sich sehr radikal zusammenfassen.

Drache hat Geburtstag, Drache soll Prinzessin fressen, Drache will nicht, Drache will Prinzessin retten, Drache versucht Prinzessin nach Hause zu bringen, Drache trifft auf Weggefährten, Drache verliert Prinzessin, Drache lernt gut und böse zu unterscheiden, Drache findet Freunde, Drache reift, Drache rettet Prinzessin, Drache hat Happy End.

Das war jetzt sehr verkürzt, doch hat die Story wahrlich alles, was es für eine spannende Geschichte braucht. Und am Ende bleibt eine Frage offen, die mir keine Ruhe ließ. Wieso kann der Drache mit Tieren reden und wieso verstehen sich Tiere untereinander in seiner Nähe? Da die Frage null und gar nicht aufgelöst wurde, muss ich wohl weiterlesen 😉 Hätte ich aber sowieso gemacht oder sagen wir so: Ich bin schon zur Hälfte mit dem zweiten Buch durch. Und ich kann Euch verraten, dass die schriftstellerischen Schwächen, die ich im ersten Buch noch als solche empfand, im zweiten Band bislang nicht zu finden sind. Es lohnt sich also dran zu bleiben – aber vom zweiten Band berichte ich Euch sobald ich durch bin. 🙂

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