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Bring Bier mit, wir müssen über Kinder reden – Laura Marie Wilke und Benjamin Kuhlhoff

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Inhalt

Eine Mutter und ein Vater aus zwei verschiedenen Familien in Berlin erzählen über Kinder. Was genau machte die Geburt mit ihnen? Wie geht man damit um, wenn Andere es immer besser wissen? Und warum macht es so viel Spaß vier Stunden in Urlauten zu artikulieren? Das Buch erklärt, wie man bei Gesprächen über Dammrissen, verkaterten Spielplattklettereien und erzwungenen Eltern Small-Talks nicht verrückt wird. Das Buch ist eine Sammlung von kleinen Anekdoten und Geschichten aus dem Alltag der beiden Freunde Laura und Benni.

Meine Meinung

Das Buch ist lockerflockig geschrieben und lässt sich sehr leicht lesen. Gemeinsam mit Laura und Benni geht man sozusagen durch die Zeit. Sie berichten wie sie Eltern wurden, was ihre Sorgen und Ängste waren und was sie für Lehren aus der Zeit zogen. Dabei geht es oft humorvoll zu. Das Buch wird sicherlich vielen Eltern die Angst vor der Elternschaft nehmen und zeitgleich auf die träumerischen Fantasieanwandlungen. Eltern sein ist nicht das regenbogenbogenpupsende Einhorn sondern eher das muffelnde, ungewaschene T-Shirt mit Milchkotzflecken. Das Buch ist kein Erziehungsratgeber sondern eher gemeinsames Kopfschütteln über die Realität – zumindest die Berliner Realität, denn Berliner Eltern sind schon irgendwie ein eigener Schlag Mensch wie mir scheint. Die Geschichten erscheinen mir oft wie das Berliner Klischee der Elternschaft. Ich als Nicht-Berliner-Mutter mit meinen Erfahrungen finde mich nur wenig in den Geschichten wieder. Ich bin anscheinend irgendwie anders oder machte einfach viele Erfahren nicht in gleicher Form. Ich kann mich in vieles nicht rein finden, was ich las, fand vieles übertrieben dargestellt und teils absurd. Doch so sind alle Eltern eben anders. Mir machte es dennoch Spaß die Geschichten zu lesen, der Schreibstil war humoristisch angehaucht und leicht lesbar. Den Podcast kenne ich bisher nicht, aber werde definitiv mal reinhören.

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