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Der Übergang – Justin Cronin

Inhalt:

2 FBI Agenten entführen ein kleines Mädchen namens Amy. Amy ist 6 Jahre alt und wird auf ein geheimes medizinisches Versuchsgelände gebracht. Dort wird sie als Versuchskaninchen missbraucht. Ihr wird ein Virus gespritzt, welcher die Menschheit unsterblich machen soll. Doch irgendwas ging schief. Amy war nicht die erste Versuchsperson. Es gab 12 vor ihr. Kandidaten aus Todeszellen. Sie haben sich befreit. Sie sind über die Menschheit gekommen, wie eine Seuche. Eine Seuche des Blutes. Die Welt ist dem Untergang geweiht. Fast ausgerottet kann nur Amy der Welt helfen. Fast 100 Jahre später…..

Meine Meinung:

Nach sehr sehr langer Zeit ist dieses einmal ein Buch, welches mich gefangen nahm. Der Schreibstil von Justin Cronin umhüllt einen. Er nimmt einen mit seinen Worten in den Arm, man fühlt sich geborgen und mitgenommen auf die Reise in die Geschichte. Er umzeichnet alle Charaktere mit einer detailtreue, die seines gleichen sucht. Absolut authentisch ist jeder Charakter innerhalb der Geschichte eingefügt. Der Schreibstil und die Perspektiven wechseln immer mal. Mal liest man ein Tagebuch, mal springt man auch kurz durch die Zeit. Aber nie verwirrend.

Die Geschichte selbst ist faszinierend. Am Anfang sind wir in der heutigen Zeit. Dann geht das Experiment schief und er schafft es das Grauen, welches diese Seuche der Welt bringt, mit einer Genauigkeit darzustellen, dass es als Leser einem Schauer über den Rücken jagt. Es folgt ein Cut. Knapp 100 Jahre später trifft der Leser auf eine Kolonie an Überlebenden. Er erfährt, wer sie sind, wie sie leben. Wie sich die Gesellschaft innerhalb dieser kleinen Gemeinde verändert hat. Wie das kollektive Gedächtnis doch nicht alles aus der Vorzeit bewahren konnte.

Mit Licht in der Nacht halten sie die Verseuchten ab. Sie nennen sie Virals. Doch die Stromversorgung wird nicht mehr ewig halten. Und plötzlich steht Amy vor dem Tor und damit beginnt die Reise hinaus in die Welt, wo doch noch ein paar Menschen überlebt haben. Jeder auf seine Weise. Jede anders. Und dann sind da noch die Vielen… und die Zwölf……..

KAUF ES! Verdammt, ich kann nicht genug Worte finden um dieses Buch zu loben. Teils erinnert es bruchstückhaft an The Walking Dead, wobei es hier keine Zombies sondern eher Vampirartige Wesen sind. Der Schreibstil ist top. Ich langweilte mich trotz der über 1000 Seiten nie! Und das will was heißen. KAUFEN KAUFEN KAUFEN! LESEN LESEN LESEN! Ich bin nun schon an der Fortsetzung dran!!!!! .

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Ein Kommentar zu Der Übergang – Justin Cronin

  • Die Zwölf – Justin Cronin  schreibt:

    […] wurde. Bereits in kürzester Zeit waren die Übersetzungsrechte für sein Debüt Roman “Der Übergang” in 23 Länder verkauft […]

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