Das fantastische fliegende Fundbüro – Die Suche nach Juma
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Anton ist inzwischen ein ziemlich geübter Finde-Agent. Gemeinsam mit Alex, seinem Hund Fluser und der herrlich verrückten Wahrsagekugel Pogo spürt er auf einem fliegenden Bett mit Raketenantrieb verlorene Lieblingsdinge auf.
Doch diesmal wird es besonders turbulent. Die große Magierin Zampana kommt in die Stadt und plötzlich passieren jede Menge seltsame Dinge. Im Chinarestaurant sorgen falsche Essstäbchen für Ärger, Pogo wird entführt und taucht im Tierpark wieder auf. Gleichzeitig verschwindet dort das neugeborene Nilpferdbaby Juma.
Für Antons Klassenkameraden Leo ist das eine Katastrophe, schließlich gehört der Tierpark seinen Eltern. Anton und Alex machen sich natürlich sofort auf die Suche nach dem kleinen Nilpferd. Doch Pogo gibt wieder einmal reichlich verrückte Vorhersagen von sich und selbst das Raketenbett macht nicht immer das, was es soll.
Ob die Freunde diesen verzwickten Fall lösen können?
Meine Meinung
Nachdem uns der erste Band bereits so gut gefallen hatte, war natürlich klar, dass wir auch die Fortsetzung lesen müssen. Schließlich hatten meine Kinder ausdrücklich nach einem weiteren Abenteuer mit Anton, Alex und Pogo verlangt.
Und langweilig wird es auch diesmal nicht!
Anton ist längst nicht mehr der unsichere Junge aus dem ersten Band. Er hat durch seine Abenteuer an Selbstbewusstsein gewonnen und traut sich inzwischen einiges zu. Besonders schön finde ich weiterhin die Freundschaft zwischen ihm und Alex. Die beiden sind ziemlich unterschiedlich, ergänzen sich aber gerade deshalb so gut.
Mein persönliches Highlight ist allerdings nach wie vor Pogo. Diese völlig durchgeknallte Wahrsagekugel mit ihren verrückten Sprüchen und Vorhersagen ist einfach herrlich. Pogotastisch eben!
Auch die Geschichte rund um das verschwundene Nilpferdbaby ist wieder schön verrückt. Es gibt jede Menge Überraschungen, einiges zum Lachen und natürlich darf ordentlich mitgerätselt werden. Wer steckt hinter dem Verschwinden von Juma? Und was hat das alles mit Pogo und der Magierin Zampana zu tun?
Mir gefällt außerdem, dass es im fantastischen fliegenden Fundbüro nicht einfach darum geht, irgendwelche verlorenen Gegenstände aufzuspüren. Hier werden Dinge gesucht, die jemandem wirklich am Herzen liegen. Und diesmal ist es sogar ein kleines Nilpferd, das dringend gefunden werden muss.
Der Schreibstil ist wieder locker, lustig und kindgerecht. Die Geschichte eignet sich wunderbar zum Vorlesen, aber auch für Kinder ab etwa 8 Jahren zum Selberlesen. Die schönen Illustrationen runden das Ganze ab.
Den zweiten Band kann man sicherlich auch ohne Vorkenntnisse lesen. Ich würde allerdings empfehlen, mit dem ersten anzufangen. Schon allein, um mitzuerleben, wie Anton überhaupt zum Finde-Agenten wird und wie diese ungewöhnliche Freundschaft entsteht.
Mein Fazit
Auch der zweite Band bietet wieder eine gelungene Mischung aus Humor, Spannung, Freundschaft und einer ordentlichen Portion Fantasie. Ein fliegendes Raketenbett, eine durchgeknallte Wahrsagekugel und ein verschwundenes Nilpferdbaby – was will man mehr? Ein schönes Kinderbuch, das uns erneut gut unterhalten hat.

