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Samstags war Badetag – Claudia Herber

Inhalt:

In den 50er Jahren war der Badetag etwas Besonderes. Die Zinkwanne wurde aus dem Waschtisch gezogen – zumindest bei meinen Großeltern – und mit warmem Wasser gefüllt. Erst der Vater, dann die Mutter, dann der älteste Sohn und zuletzt durfte mein Vater in die Wanne. Immer ins Dreckwasser der Vorgänger. Die ersten schwarz-weiß Fernseher eroberten die Wohnzimmer und die Musik erklang aus der Jukebox.

In kleinen Kurzgeschichten von ein bis zwei Seiten erinnert sich die Autorin an die Besonderheiten dieser Zeit. An Vergangenes, was unsere Großeltern noch kannten und schätzten. Leckere Bergische Waffeln mit Kirschkompott und aufregende Hochzeiten zum Beispiel. Und wie schwer es war ohne Fehler einen Brief auf einer Schreibmaschine zu tippen...

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Mafia Tochter – Karen Gravano

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Inhalt:

Karen ist die Tochter von Sammy the Bull Gravano. Er war der Underboss einer der mächtigsten Mafia Familie Amerikas und die rechte Hand von John Gotti. Er gestand 19 Morde im Auftrag der Mafia Familie Gambino ausgeführt zu haben. Er ist der ranghöchste Gangster, der je als Kronzeuge gegen seine “Familie” aussagte.

Karen wuchs mit ihm zusammen auf. Für sie ist er nur ihr Papa. Sie erlebte die Vorzüge eine Mafiaprinzessin zu sein und erlebte die Nachteile. Für sie war ihr Papa Bauunternehmer und bestitt den Lebensunterhalt. Tagelang blieb er manchmal weg. Er war auf Geschäftsreisen und trag Geschäftspartner. Mit 12 Jahren verstand Karen was ihr Vater wirklich war. Es störte sie nicht, er war ihr Papa.

Als sie 19 Jahre alt war, sagte ihr Vater gegen die Mafia aus...

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Kalungas Kind – Stefanie-Lahya Aukongo

Inhalt:

Bereits im Mutterleib wurde Stefanie in den Bürgerkriegswirren Namibias verwundet. Ihre Mutter war angeschossen worden. Im Zuge einer staatlichen Solidaritätsaktion wurde sie in die DDR ausgeflogen, wo Stephanie 1978 geboren wurde. Sie wird in einer Berliner Familie, ohne ihre Mutter, aufgenommen. Sie ist mehrfach behindert, aber geistig voll auf der Höhe. Die Familie kümmert sich rührend um sie und pflegt sie liebevoll. Doch nach einem Jahr endet die staatliche Solidarität. Stefanie und ihre Mutter müssen zurück nach Afrika.

Doch sie hat dort kaum Überlebenschancen. Ihre Pflegefamilie weiß das und kämpft darum, Stephanie zurückzuholen.

Meine Meinung:

Ich hatte bereits das Buch von Lucia Engombe gelegen...

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Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger + Verlosung

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Inhalt:

Die Achtziger sind mittlerweile legendär. Ich selbst wurde 1980 geboren und erlebte es mit. Es war ein Jahrzehnt mit Kassettenrekorder Mix-Tapes, die aus dem Radio aufgenommen wurden. Man trug Dallas Frisuren und Hawaiihemden. Es war ein oft albernes Jahrzehnt mit Bandsalat, Deutscher Welle, YPS-Heften und Indiana Jones. Trotz Weltuntergangsangst durch sauren Regen und dem Kalten Krieg wurde gefeiert und die Haare bunt gefärbt.

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Stefan Bonner und Anne Weiss blicken zurück auf die Jahre der 80er. Von Aids bis Ozonlocht betrachten sie alles und berichten, wie sie diese prägende Zeit erlebten.

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Gewinnspiel:

Ich habe das Buch noch nicht gelesen, werde es aber in naher Zukunft tun und meine Meinung updaten...

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Spiegelverkehrt – In Sarahs Schatten – Karen McCombie

Inhalt:

Megan ist genervt von ihrer Schwester Sarah. Sarah steht auf der Sonnenseite des Lebens. Sie hat alles. Aussehen, Freunde und ist gut in der Schule. Alles fliegt ihr zu, Megan hingegen findet sich hässlich und steht nur im Schatten ihrer Schwester. Sie ist eine graue, unglückliche Maus. Doch eines Tages wendet sich das Blatt.

Meine Meinung:

Am Anfang dachte ich: Wow was ein dummes Jugendbuch. Megan ging mir anfangs mit ihrem Gejammere sowas von auf die Nerven. Sie steht im Schatten ihrer Schwester, die Eltern ignorieren sie, niemand mag sie, plötzlich wendet sich ihre beste Freundin von ihr ab, alles ist scheiße. Es war sogar einmal so schlimm, dass sie sich umbringen wollte. Doch dann wird alles anders...

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