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Samstags war Badetag – Claudia Herber

Inhalt:

In den 50er Jahren war der Badetag etwas Besonderes. Die Zinkwanne wurde aus dem Waschtisch gezogen – zumindest bei meinen Großeltern – und mit warmem Wasser gefüllt. Erst der Vater, dann die Mutter, dann der älteste Sohn und zuletzt durfte mein Vater in die Wanne. Immer ins Dreckwasser der Vorgänger. Die ersten schwarz-weiß Fernseher eroberten die Wohnzimmer und die Musik erklang aus der Jukebox.

In kleinen Kurzgeschichten von ein bis zwei Seiten erinnert sich die Autorin an die Besonderheiten dieser Zeit. An Vergangenes, was unsere Großeltern noch kannten und schätzten. Leckere Bergische Waffeln mit Kirschkompott und aufregende Hochzeiten zum Beispiel. Und wie schwer es war ohne Fehler einen Brief auf einer Schreibmaschine zu tippen. Neben Kurzgeschichten, finden sich auch Gedichte und Reime.

Meine Meinung:

Dies Buch ist nur für Menschen mit Anfangsdemenz geeignet. Die Sprache ist träumerisch und zu kompliziert, wenn die die Demenz voran schreitet. Es war nur ein kurzes Fenster, indem meine Oma dies Buch noch verstanden hätte. Zu spät erkannten wir die Demenz. Dennoch sind es schöne Geschichten. Die Schrift ist groß genug, dass man vorlesen kann. Hier und da ist es mit einfachen Zeichnungen versehen.

Ich mag die Geschichten, da sie schön kurz und inhaltlich zumindest einfach sind. Zum Vorlesen am Anfang wäre es bei Oma durchaus gut gewesen.

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