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Ich esse also bin ich – Bud Spencer

Inhalt:

Kulinarische, neapolitanische Spezialitäten vermischt mit einem philosophischen Duell in zwölf Kapiteln. Bud Spencer muss gegen berühmte, tote Philosophen sein “Mangio ergo sum“ verteidigen. Ich esse also bin ich – diese Aussage traf Bud Spencer und rief damit die Geister auf den Plan.

Er wurde von seinem Arzt zu einer Diät verdonnert und dies hat interessante Nebenwirkungen. So erschienen ihm die Philosophen, oder erschien eher Bud Spencer ihnen, und es kam zu interessanten Unterhaltungen beim Essen. Ohne Fäuste, meistens zumindest, aber mit Kochlöffel bewaffnet, stellt Bud Spencer sich dem Duell.

Meine Meinung:

Ein Kochbuch? Oder ist es doch eher ein Buch der Lebensweisheit? Beides würde ich sagen. Zum einen erfährt man durchaus leckere Gerichte und zum anderen erhält man einen schönen Einblick in die Gedankenwelt von Bud Spencer. Ich konnte mich sehr mit seiner Auffassung vom Leben identifizieren und so manche Weisheit nahm ich für mich mit.

Ansonsten ist das Buch besser als ich erwartet habe. Es war unterhaltsam. Es gab einen kleinen Überblick über die berühmten Philosophen wie Galilei, Machiavelli, Kant, Sokrates, Platon, Voltaire, Schopenhauer, Freud, Rousseau, Epikur und Konfuzius. Natürlich dichtet Bud Spencer ihnen Eigenarten und Charakter zu, die er nur erfunden hat, aber hey er ißt mit ihnen in einem Traum. Einem von einer Diät hervorgerufenen Albtraum! Das darf man ja nicht vergessen. 😉

Ich mochte Bud Spencer schon immer und seine Bücher gefallen mir. Sein Lebensmitto »Futtetènne – Scheiß drauf« macht ihn mir noch sympathischer. Er nahm das Leben wie es kam. Und seine Einstellungen zum Leben und der Gesellschaft kann man in diesem Buch hervorragend herauslesen.

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