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Tödliche Injektion – Jim Nisbet

Inhalt:

Dr. Frankling Royce ist Arzt. Gefängnisarzt um genau zu sein und er schaut gern zu tief ins Glas. Nicht nur gern, er ist abhängig. Whiskey sein bevorzugtes Getränk. Seine Ehe, Totalschaden und sein Ego im Keller. Er wird mit der Beaufsichtigung der Hinrichtung eines jungen Schwarzen beauftragt, der sonderbar unbeteiligt scheint. Er fühlt sich mitschuldig am Tod des Gefangenen, nur durch seine reine Anwesenheit und beschließt der Geschichte des Schwarzen auf den Grund zu gehen. Überzeugt von dessen Unschuld und auf der Flucht vor seiner Ehe, landet er bei den Ex-Kumpanen des hingerichteten Sträflings. Diese sind ein tätowierter bisexueller Psychopath und eine apathische, heroinabhängige Hure, deren Schönheit Royce jedoch fasziniert. Hineingezogen in einen Strudel eines anderen Lebens, findet er schon bald die Antwort auf die Frage, wer die Schuld am Tod des Mannes trägt.

Meine Meinung:

Ein sehr düsteres Buch. Unwirklich scheinend. Wäre es nicht so faszinierend zu lesen gewesen, hätte ich mich wohl gefragt, wer die Story so abkaufen soll. Doch 3 kaputte Persönlichkeiten treffen aufeinander und finden sich in einer Symbiose von Gewalt, Sucht und Zerstörung wieder. Wer das Noir-Genre mag, wird dies Buch mögen. Allen Anderen sei von diesem Roman abgeraten. Der Schreibstil ist ansonsten einfach gehalten und es lässt sich auch flüssig lesen.

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Ein Kommentar zu Tödliche Injektion – Jim Nisbet

  • Beatrix Petrikowski  schreibt:

    Ich kann dieses Buch eigentlich nur empfehlen, denn es hat alles, was ein guter Thriller haben muss: Eine ansteigende Spannung und unvorhergesehene Überraschungen plus guter Recherche.

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