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Seven Wonders – Der Koloss erwacht – Peter Lerangies

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Inhalt:

Jack McKinley ist 13 Jahre alt und ein ganz gewöhnlicher Junge. Denkt er. Doch dann stellt sich raus, dass er so ganz und gar nicht gewöhnlich ist. Er hat nämlich Superkräfte, von denen er nichts ahnte. Und diese können ihn umbringen. Sein Leben schwebt in Gefahr. Er wird von Unbekannten entführt und auf eine geheimnisvolle Insel gebracht, wo er in einem Institut streng bewacht wird. Seinen Vater darf er nicht sprechen, niemand sagt ihm, was eigentlich los ist.

Er lernt Cass, Marco und Aly kennen und erfährt, dass sie die Nachfahren einer uralten Götter-Dynastie sind. Sie alle schweben in Lebensgefahr, doch ist nicht nur ihr eigenes Leben bedroht, nein auch die gesamte Welt ist in Gefahr. Und nur die Auserwählten können sie retten: Cass, Marco, Aly und Jack!

7 antike Weltwunder gilt es zu finden und ihr Geheimnis zu lüften. Eine abenteuerliche Suche beginnt bei der sie mit Gegnern, jenseits der normalen menschlichen Vorstellungskraft kämpfen müssen. Sei es ein antiker Greif oder der Koloss von Rhodos. Doch sie kämpfen auch mit dem Alltag der Sehnsucht nach ihren Familien und den Tücken der Jugendlichkeit.

Das Ende bleibt offen, denn es ist der Auftakt zu einer Reihe. Buch 2 und 3 sind bereits erschienen.

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Über den Autor:

Peter Lerangis ist ein amerikanischer Schriftsteller und Theaterschauspieler. Er schreibt schon sehr lange im Bereich der Jugendliteratur. Jedoch hatte er besonderen Erfolg bei der Adaption von Büchern von Filmen wie The Sixth Sense und Sleepy Hollow. Seine Großeltern waren griechische Immigranten, wodurch vielleicht das Thema der griechischen Götter für ihn ein Besonderes in dieser Buchreihe darstellt.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, was der Zielgruppe “Jugendliche” geschuldet ist. Die Teenager im Buch sind sympathisch, ihre Charaktere ziemlich klar umrissen. Bei weiteres Protagonisten hingegen ist es etwas wirr, was ihren Charakter angeht. Bis heute verstehe ich nicht, wieso einer der Helfer/Bewacher wie ein bisschen beschränkt rüberkommt. Insgesamt fehlt es dem Buch an Tiefe, was jedoch nicht weiter schlimm ist, wenn man es eben für junge Leser als Zielgruppe betrachtet. Jedoch auch Harry Potter war für junge Leser gedacht, hat jedoch sehr viel mehr Substanz in seiner Gesamtheit. An Harry Potter und Rowlings Schreibstil kommt es bei weitem nicht heran.

Teilweise fand ich den Schreibstil sogar etwas holperig. Die Geschichte wurde dadurch manchmal etwas zackig. Dies  kann jedoch auch mit dem actionreichen Ablauf zu tun haben, vor allem am Ende geht es Schlag auf Schlag. Eigentlich hält die Geschichte einen ständig in Atem. Dies finde ich dann wieder sehr gelungen. Langeweile kam nicht auf und ich flitzte nur so über die Seiten.

Die Grundidee des Buches gefällt mir ebenso. Es erinnert ein wenig an die Percy Jackson Reihe, wobei jedoch auch die in meinen Augen einen besseren Schreibstil hatte, wobei auch der erst Band für Band besser wurde.

Es ist ein Abenteuerfantasybuch mit Göttern, Auserwählten, Superkräften und die Geheimnisse von Atlantis. Mut und Ehrgeiz, Freundschaft und Ehre sind thematisch gut übermittelt. Daher ein Buch, was ich Jungs (aber durchaus auch Mädels) zwischen 10 und 13 Jahren empfehlen kann.

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