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E.J. und das Drachenmal – Anika Oeschger

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Inhalt:

Die 16-jährige Emilia Jane, die jedoch nur E.J. genannt wird, bemerkt seltsame Veränderungen an ihrem Körper. Diese werfen sie aus der Bahn, denn ein blauer Ausfluss der da nicht sein dürfte und Hitzewallungen, welche die Bettdecke mit Brandflecken versehen, können nicht nur von der Pubertät herrühren. Pubertät bedeutet Pickel und Mitesser aber doch keine Brandflecken an der Bettwäsche. Dabei wollte sich sie doch gerade in Zürich einleben, wohin sie frisch von Schottland aus mit ihrem Eltern gezogen war. Doch dann bekommt sie auch noch einen Ausschlag am ganzen Körper und landet im Quarantänebereich der Stadtklinik. Hier stellt sich heraus, dass sie eine Gezeichnete ist, welche das Drachenmal trägt. Damit erlangt sie ungeahnte Kräfte und Fähigkeiten, doch leider bekommt sie auch einen unbekannten Feind aus den Tiefen einer lange vergessenen Epoche. Dieser wird durch ihre Verwandlung nämlich auf den Plan gerufen und trachtet Ihr nach dem Leben. Schlecht nur, dass dieser Feind unbesiegbar zu sein scheint…

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Meine Meinung:

Wie gedacht, handelt es sich hierbei wirklich um ein Jugendbuch aus dem Fantasybereich. Der Schreibstil ist mehr als einfach und man erkennt an diesem auch, dass die Autorin gerade mal 17 Jahre alt ist. Ihr Debütroman ist mehr für gleichaltrige gedacht und statt den roten Faden, den sie durchaus im Buch verfolgt, auf den Bereich der Fantasy zu belassen, wandert sie immer wieder zu Teenagerproblemen ab, die einem wenig echt vorkommen. Etwas gekünstelt aber am Ende wenig störend, wenn es um die eigentliche Geschichte geht. Der Grundgedanke des Buches ist wirklich top, doch leider verliert sich die Autorin in unendlichen Erzählungen von Kampfübungen, die einen einfach nicht geschichtlich weiterbringen und nur ermüden.

Vermutlich nimmt ein Teenager das Buch besser auf als ich. Ich bin wohl zu alt für das Buch. Dennoch ist die Grundstory nett, nur an der Umsetzung happert es. Hoffen wir, dass die Autorin mit den Jahren dazulernt. Potential ist auf jeden Fall vorhanden.

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