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Die Insel der besonderen Kinder – Ransom Riggs

Inhalt:

Jacobs Großvater erzählte ihm in seiner Kindheit von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben. Er erzählte ihm von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind. Je älter Jacob wurde, umso weniger glaubte er die Geschichten seines Großvaters. Andere Kinder bekamen eben Märchen erzählt und er diese Insel-Fantasien.

Jahre später – Jacob ist mittlerweile 16 – stirbt sein Opa unter mysteriösen Umständen. Jacob fand ihn und sah etwas. War es ein Monster? Die letzten Worte Opas sind rätselhaft und Jacob erinnert sich an die Märchen über die Insel. Hat es damit zu tun? Ist es vielleicht doch wahr? Er macht sich auf die Suche.

Er findet die Insel und auf ihr eine Welt in der die Zeit stehen geblieben ist. Er schließt Freundschaft mit den besonderen Kindern. Aber nicht nur die Kinder sind real, auch die Monster sind es und sie sind ihm gefolgt…

Meine Meinung:

Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, da ich bereits sehr viel positives drüber gehört hatte. Vermutlich hörte ich zu viel Gutes, denn das Buch wurde dem nicht gerecht. Dennoch finde ich es nicht schlecht.

Die Geschichte ist im Kern interessant. Die Grundidee finde ich gut. Doch wirkt der erste Band der Trilogie fast mehr wie ein Auftakt, wie eine Vorgeschichte für das echte Leseerlebnis.

Ich las das Buch in nur 3 Abenden durch. Der Schreibstil ist eher für Jugendliche gemacht. Sehr einfach gehalten, drücken wir es so aus. Viele Fotos lockern das Buch auf und machen es zu etwas besonderem. Es nimmt aber auch ein wenig die Fantasie, wenn man die besonderen Kinder auf den Fotos präsentiert bekommt. Die Fotos sollen gruselig wirken, was aber irgendwie gar nicht zur Story passt.

Ich bekam keinen rechten Draht zu den Figuren. Sie waren mir nicht tief genug “gezeichnet”. Eigentlich waren sie charakterlos. Das gesamte Buch hat wenig Gefühl und auch Spannung kam nicht auf. Es wirkt einfach nicht. Es packt nicht. Die Idee der Geschichte ist klasse, sie hat unheimlich viel Potential, was leider verschenkt wurde. Ich werde mir dennoch den Film ansehen und mal schauen, ob Schauspieler mehr draus machen konnten.

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