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Meine hungernde Seele – Vera Tomsche

Inhalt:

Bereits seit ihrem 13. Lebensjahr will Vera gertenschlank und schön sein. Und zwar makellos schön. Sie macht anfangs noch eien Diät nach der Nächsten, doch irgendwann ißt sie kaum noch etwas. Diese Phasen des Hungers werden jedoch von Fressanfällen abgelöst. Aus purer Panik vor dem dick werden, erbricht sich Vera regelmäßig nach diesen Fressattacken. Die Spirale aus Essen und Brechen hat begonnen. Sie versucht aus der Bulemie auszubrechen, sucht sich Hilfe und ergründet, dass in Wahrheit nicht sie hungert sondern ihre Seele.

Meine Meinung:

Es ist gut beschrieben, wie sich eine Bulemie aufbaut. Auch wird deutlich, dass nicht die Ess-Brech-Sucht an sich das Problem ist, sondern die wahre Ursache in der Psyche und früheren Erfahrungen zu suchen ist. Erst wenn man die Seele heilt und ihren Hunger stillt, kann man der Bulemie entkommen. Aber es ist ein langer harter Kampf.

Das Buch ist meines Erachtens nicht so spannend geschrieben. Dennoch bringt es die Message rüber. Wer sich einmal für ein Beispiel der Bulemie, und wie derjenige sich damit fühlt, interessiert, kann zugreifen.

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