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Magdalena 24h – Mein abenteuerliches Leben als Escor Girl – Magdalena Nirva

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Inhalt:

Magdalena ist wie geschaffen für die Prostitution. Sie war jung, hübsch und brauchte das Geld. Und dazu hat sie noch Spaß am Sex.. Sie war das perfekte Objekt der Männerbegierde.

Ihr Weg in die Prostitution ist kein ungewöhnlicher. Ihre Ehe scheiterte und sie stand allein mit ihrem Sohn da. Das Essen reichte vorn und hinten nicht und ihr Chef hielt sie als persönliche Hure für nebenbei. Sie war gefangen in ihrer misslichen Lage. Den widerlichen Chef zu willen sein, damit sie ihren Job behielt und gleichzeitig kaum Geld zu haben, das ist wirklich eine ganz große Scheiße. Als sie dann Eagle kennenlernt und sie gemeinsam beschließen Bulgarien zu verlassen, um in Wien als Callgirl zu arbeiten, beginnt ihr finanzieller Aufstieg als Goldes Huhn. Sie legt die goldenen Eier während ihr Partner es zum Teil einsteckt und sich mit der Zeit immer rücksichtsloser ihr gegenüber verhält. Es kommt zum Bruch und sie steht allein in der Welt voller Männer und Sex da.

Meine Meinung:

Magdalena – natürlich nur ein Pseudonym, da sie unerkannt bleiben möchte – berichtet sehr offen über ihre Erlebnisse mit den Kunden und ihrem persönlichen Lebensweg. Ihr Weg in die Prostitution ist klar vorgezeichnet und viele Dinge in ihrem Leben sind schief gelaufen. Sie ist ein Steh-auf-Männchen, was bereit ist alles was nötig ist zu tun. Sie berichtet anfangs im Wechsel zwischen dem Jetzt und dem Damals. So erhält man relativ flott einen Einblick in ihre Kindheit und erste Zeit als Erwachsene. Die Zustände in Bulgarien tun ihr übriges, dass sie den Weg zum Escort Girl einschlug.

Magdalena erzählt ihr Leben in der Ich-Form und bewahrt eine einfache, leicht verständliche Sprache. Sie redet nicht um den heißen Brei rum, was für Frauen des horizontalen Gewerbes gängig ist. Sie wirkte auf mich zum Teil sehr hart, was sicherlich auch ihrem Lebensweg geschuldet ist. Emotionen sind dort hinderlich und das übertrug sich zum Teil auf das Buch. Sie macht keinen Schmu um die Dinge des Jobs, sie jammert nicht. Sie machte ihren Job, der mal geil und mal kacke war und ist.

Geschichtlich reift sie zu stärkerem Selbstbewusstsein heran, die Trennung von Eagle hat da sicher beigetragen. Abgehärtet im Bussines bedeutet eben nicht, dass man in allen Bereichen des Lebens abgehärtet und stark ist.

Mir hat das Buch gefallen. Es bot einen interessanten Einblick in das Milieu und berichtete von Dingen, die Menschen außerhalb der Thematik vermutlich nicht mal erahnen würden. 

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