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Ich leb’ nicht mehr in eurer Welt – Sarah Aziz

Inhalt:

Mit 16 Jahren wird Sara in Deutschland mit ihrem Cousin zwangsverheiratet. Ihre Familie stammt aus Jordanien und sie muss den Traditionen folgen. Sie wird misshandelt, vergewaltigt und soll sich ihrem Mann unterordnen. Doch sie kann und will es nicht. Die Ehe wird für sie zur reinen Hölle.

Doch dann tritt Frank in ihr Leben. Er ist Deutscher und sie verlieben sich ineinander. Doch kann sie ihren Ehemann nicht verlassen, da sie einen Sohn mit ihm hat. Dieser würde ihm nach jordanischen Recht zugesprochen werden. Plötzlich ist die Kriminalpolizei hinter ihr her, nachdem sie, aus Liebe zu Frank, mit ihrem Sohn untergetaucht war. Ihr Ehemann wurde ermordet und Frank und sie stehen im Tatverdacht.

Meine Meinung:

Das Buch beschreibt zügig das nicht leichte Leben von Sarah Aziz. Der Schreibstil ist leicht und flott. Manchmal wundert man sich über die Naivität und dann wieder bewundert man das Durchhaltevermögen von Sarah. Als dann noch ihr Ehemann ermordet wird, sich ihre eigene Familie gegen sie richtet, wird es ein wenig spannend. Vor allem wie die Mühlen der Justiz langsam mahlen, kommt am Ende deutlich zutage. Insgesamt jedoch hat mir das Buch als Ganzes nicht zugesagt. Mir erschien die Autorin oft einfach zu kühl.

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