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Aber mein Herz bleibt in Afrika – Claudia Tabbert

Inhalt:

Claudia Tabbert gibt ihr Leben in Deutschland auf und geht für die Weltgesundheitsorganisation nach Südafrika. Sie betreut Studien und sucht Versuchspersonen für Selbige. Dabei bereist sie auch Krankenhäuser in der Gegend. Sie bringt Medikamente und nimmt Testergebnisse mit. In einem Krankenhaus in einem Elendsviertel in Pretoria nimmt sie sich in ihren Pausen tuberkulosekranken Kindern an, die dort ein erbärmliches Dasein fristen. Dort lernt sie auch den kleinen Tillis kennen, den sie schon bald in ihr Herz schließt. Doch nachdem er aus dem Krankenhaus entlassen wird, begibt sie sich auf die Suche nach ihm. Und tatsächlich findet sie ihn wieder und erschrickt über die Umstände seines Lebens außerhalb der Klinik. Da ihr Aufenthalt in Südafrika bald endet, setzt sie alle Hebel in Bewegung dem kleinen Tillis einen besseren Start ins Leben zu ermöglichen und versucht ihn in einer Pflegefamilie unterzubringen.

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Meine Meinung:

Das Buch berichtet sehr deutlich von den Rassenunterschieden, die noch heute in den Köpfen der Menschen dort herrschen. Sie berichtet von dem gefährlichen Leben, welches man dort führt un

d wie schnell man als weiße Frau in Gefahr kommen kann. Das Leben hängt manchmal nur von einem funktionierenden Wagen und einem Handy ab.

Sie berichtet auch eindrucksvoll von den Slums, wo eine Straße, wie die nächste aussieht, und wie ärmlich die Menschen dort leben, Fotos in der Mitte des Buches zeigen dies auch direkt.

Ich mag den Schreibstil und es ist ein sehr persönlicher Bericht. Ich bereue es nicht, dies Buch gelesen zu haben. Mir hat es als kleine Nebenlektüre gut gefallen. Als spannend würde ich es jedoch an sich nicht bezeichnen, aber eben mitfühlen lassend und durchaus aufzeigend über die Umstände des Lebens dort, auch wenn es wahrlich nur ein sehr begrenzter EInblick ist.

Fotoquelle: Yolanda / pixabay

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